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Attraktionen

Das Waltensburger Gemeindegebiet hat eine lange Geschichte. Verschiedene historische Attraktionen können heute noch besichtigt werden. Neben Kultur, Architektur und diversen kulturellen Schätzen bietet Waltensburg und die Feriendestination Brigels Waltensburg Andiast auch für Sport und Freizeit viel Abwechslung. Wandern, Biken, Skifahren, Schneeschuhe, Minigolf, Baden - um nur einige Beispiele zu nennen.

 
Burgruine Jörgenberg
 
Die übersichtliche Höhenlage des Dorfes war prädestiniert, um das Tal zu überwachen und zu verteidigen. Es überrascht darum nicht, dass hier auf kleinem Raum während Jahrhunderten vier Burgen oder burgenähnliche Festungen bewohnt waren.
In Graubünden finden wir eine ähnliche Massierung von Burgen nur noch im Domleschg. Die mittelalterliche Burganlage ist die imposanteste und älteste der Surselva. Ein einmaliges Denkmal. Schon im Tello-Testament aus dem Jahre 765 und im rätischen Reichsgutsurbar aus der Mitte des 9. Jahrhunderts ist von einer Burg - dem "Agnum super castellum"- und Kirche an diesem Ort zu lesen. Demnach gehörte die Burg zuerst dem Kloster Disentis, danach dem Bischof von Chur und später als Feudalburg den Freiherren von Rhäzüns. Die grösste Bedeutung kam der Herrschaft Jörgenberg im 14./15. Jhd. zu, vor allem als Hochgericht Waltensburg. Erst 1734 gelangte die Gemeinde Waltensburg in den Besitz der Burg.
In den Jahren 1997 - 2001 erfolgt etappenweise eine Restaurierung der Burgruine durch die im Jahr 1996 gegründete Stiftung. Im Zusammenhang mit der Erhaltung dieses Monumentes ist, in Zusammenarbeit mit den an der Restaurierung beteiligten Personen und Ämter, ein Kunstführer in Arbeit.
 
 
Evangelische Pfarrkirche
 
Die evangelische Pfarrkirche Waltensburg wurde Ende des 11. Jahrhundert als zweite Kirche neben der älteren Georgskirche auf Jörgenberg erbaut.

Im Jahre 1330 wurde die Kirche vergrössert und von einem hochbegabten Maler bemalt. Bis heute sind Name und Herkunft des Waltensburger Meisters unbekannt. Darum hat man ihn nach Waltensburg benannt, dem Ort, wo sich sein grösstes Werk befindet. Er gehört ohne Zweifel zu den stärksten Malerpersönlichkeiten aus der Zeit der Hochgotik (erste Hälfte des 14. Jahrhunderts). Kultur- und Geschichtsbegeisterte von weither bewundern die Fresken mit dem Passionszyklus des Waltensburger Meisters. In der ganzen Region bildet Waltensburg übrigens eine Enklave: Als einziges Dorf nahm es in der Reformation den protestantischen Glauben an.

Die Pfarrkirche ist täglich zwischen 9.00 - 18.00 Uhr geöffnet.
 
 
Ruine Kropfenstein/Grotta
 
Am spektakulärsten ist wohl die Höhlenburg Kropfenstein, il casti Grotta. Wie ein Adlerhorst klebt das aus dem 13. Jahrhundert stammende dreigeschössige Gemäuer an der Kante einer senkrecht abfallenden Felswand. Innenmauer und Teile des Daches werden vom überhängenden Fels gebildet.
Laut Urkunden aus dem 14. und 15. Jahrhundert war dies der Stammsitz einer der angesehendsten Familien des Bündner Oberlandes, die unter anderem Vögte und Landrichter stellte. Einer Legende nach aber soll der erste Besitzer, Jodokus von Scrottenstein ein sehr gewalttätiger Vogt gewesen sein. Die einstigen Bewohner stiegen vermutlich über Holzstege in ihre Behausung hinab. Heute gelangen die Besucher über einen steilen Weg zur Burg hinunter und betreten diese durch ein niedriges Tor.
 
 
Ucliva, 1. Ökohotel der Schweiz
 
1978, in einer für die Gemeinde Waltensburg schwierigen Zeit (Abwanderung und Arbeitsplatzverluste), erfolgte die Gründung der Genossenschaft Ucliva (damals Chigiosch), welche sich zum Ziel setzte, in Waltensburg ein Hotel zu realisieren, das dem Dorf einen möglichst hohen volkswirtschaftlichen Nutzen und der Natur und Landschaft eine möglichst geringe Belastung bringen würde.
1997/98 wurde der Betrieb als 1. Hotel überhaupt mit dem Titel "Schweizer Ökohotel des Jahres" ausgezeichnet und das WWF zeichnete im Sommer 2002 die Küche des Ucliva mit dem "Goût Mieux"-Label aus. "Goût-Mieux"-Betriebe verwöhnen ihre Gäste bewusst mit biologischen, saisonalen und einheimischen Produkten. Seit November 2003 ist der Betrieb zudem mit fünf Steinböcken für eine nachhaltige Hotelführung ausgezeichnet. Mehr Informationen.
 
 
 
 
Auenlandschaft Pardiala
 
Die "Ogna da Pardiala" ist eine 55 Hektaren grosse Auenlandschaft von nationaler Bedeutung. Das Gebiet der Ogna erstreckt sich in der Talsohle zwischen Tavanasa und Rueun auf rund 750 Metern Höhe.

Auengebiete entstehen, wo Wasser und Land miteinander in Kontakt treten. Der laufend schwankende Wasserspiegel und das damit verbundene Abtragen und Anschwemmen von Material bilden eine der dynamischsten und spannendsten Landschaften überhaupt. Flussuferläufer, Braunkelche, Neuntöter, Wendehals und Wiedenkopf gehören zu den aussterbenden Vogelarten, welche hier im Schutzgebiet anzutreffen sind. Die Ogna da Pardiala ist auch ein wunderbarer Tummeplatz für Frösche, Lurche, Kröten, Schlangen, Vögel und Insekten.

In der Schweiz gibt es 233 Auen von nationaler Bedeutung. Sie sind durch ein Aueninventar geschützt, da sie für die ganze Schweiz von grossem biologischem Wert sind.
 
 
Freizeit & Sport
 
Die Ferienregion Brigels Waltensburg Andiast mit ihrer Wanderwelt am Fusse des Bifertenstockes (3421m) und des Hausstockes (3158m) ist in Dimensionen wie Grösse, Lärm oder Verkehr bestimmt und ausdrücklich nicht Davos, die Alpenarena oder Savognin.
Die Grösse dieser feinen Ferienregion liegt eindeutig in der Überschaubarkeit und in der Ursprünglichkeit der Bergdörfer, die von Bio-Landwirtschaft und massvollem Reiseverkehr geprägt sind. Oder wie die Gastgeber in Brigels Waltensburg Andiast gerne sagen: "Klein aber fein", ganz bestimmt nicht langweilig, sondern nur einfach ohne Hektik.
Eine Urlaubsoase, die auch im Preisvergleich und speziell für Familien kaum zu übertreffen ist. Details zu allen Themen sowie auch Informationen über Unterkünfte finden Sie auf der Website der Ferienregion Brigels Waltensburg Andiast.